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Sonntag, den 14.02.2010
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Lingen
Explosion eines Gasofens beschädigt mehrere Häuser
Am Samstag gegen 17.00 Uhr explodierte im Garten eines Reihenhauses in der Straße Am Sandhügel ein Katalytofen (gasbetriebener Ofen). Der Ofen, der im Wintergarten des Reihenhauses betrieben wurde, war in Brand geraten und konnte durch einen Bewohner noch in den Garten gebracht werden. Kurze Zeit später explodierte hier der Ofen. Durch die Druckwelle der Explosion wurden fünf weitere Häuser in der unmittelbaren Nachbarschaft beschädigt. In einem Fall wurde das Dach eines Wintergartens angehoben und beschädigt. Darüber hinaus wurden mehrere Türen und Fenster der angrenzenden Häuser beschädigt. Bei der Explosion wurden keine Menschen verletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf etwa 30000 Euro. Bei Ursache könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Lingen
Betrunken Auto gefahren
Am Samstag gegen 11.45 Uhr kontrollierte die Polizei in der Kolpingstraße den Fahrer eines Fords. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der 22-jährige Fahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Emsbüren
Beifahrer wirft Flasche aus Pkw
Am Samstag, gegen 19.30 Uhr warf ein 33-jähriger angetrunkener Beifahrer eines Opel Corsas eine Flasche aus dem Fenster, welche gegen einen nachfolgenden Audi prallte. Der 37-jährige Fahrer des Audis verfolgte den Werfer bis zu seiner Wohnanschrift in Emsbüren. Als der Fahrer des Audis den Werfer hier zu Rede stellen wollte, bedrohte dieser ihn mit einem Hammer. Mit einem inzwischen hinzugekommenen Freund des Audifahrers konnte der Angreifer überwältigt werden. Die Polizei leitete gegen den 33-Jährigen ein Strafverfahren ein.
Nordhorn
Polizeibeamter durch Kopfnuss verletzt
Am Freitag, gegen 17:45 Uhr sollte auf der Denekamper Straße durch eine Streife der Polizei Nordhorn ein Radfahrer überprüft werden. Der Radfahrer flüchtete zunächst, konnte jedoch dann im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Die Beamten stellten fest, dass der 24-jährige Radfahrer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Zwecks Entnahme einer Blutprobe wurde der 24-Jährige der Wache zugeführt. Auf der Fahrt zur Dienststelle versetzte er einem Polizeibeamten eine Kopfnuss. Der 56-jährige Polizeibeamte erlitt dabei eine leichte Verletzung. Eine Blutprobe wurde bei dem Radfahrer entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Gersten (Landkreis Emsland)
Betrunken gegen Baum
Am Sonntagmorgen, gegen 02:45 Uhr kam der Fahrer eines VW Passat auf der Bawinkeler Straße von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 20-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein wurde sichergestellt. Am Pkw entstand Sachschaden. Der Fahrer wurde nicht verletzt.
Haselünne
Pkw prallt gegen Baum
Bei einem Unfall am Samstag gegen 20.00 Uhr auf der Bödikerstraße in Höhe der Schützenhalle wurden die 72-jährige Fahrerin eines VW Polo und eine 15 Jahre alte Beifahrerin leicht verletzt. Die Fahrerin war mit ihrem Pkw auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Beide Personen wurden mit leichten Verletzungen mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus in Sögel gebracht. Am Pkw entstand erheblicher Sachschaden.
Schüttorf
Unfallflucht
Am Samstag, zwischen 09.36 Uhr- 09.50 Uhr, wurde auf dem Parkplatz Postenbörse, in der Straße Mühlenmersch ein geparkter blauer VW Polo vermutlich von einem Fahrradfahrer an der hinteren linken Tür beschädigt. Der Radfahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer (05922) 9800, in Verbindung zu setzen.
Papenburg
Betrunken mit Pkw unterwegs
Am Samstag, gegen 08.30 Uhr wurde auf der Rheiderlandstraße ein Pkw-Fahrer kontrolliert. Die Beamten stellten fest, dass der 24-jährige Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutprobe wurde entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt.
Haren
Polizei stellt Führerschein sicher
Bei einer Kontrolle am Sonntag gegen 00.30 Uhr fiel der Polizei auf der Hemsener Straße ein 29-jähriger, alkoholisierter Autofahrer auf. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Der Führerschein wurde sichergestellt.
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Freitag, den 12.02.2010
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Twist
Trotz abgebauter Kennzeichen Raser von Polizei erwischt
Ein 23-jähriger Autofahrer aus
dem Emsland, der mit seinem Auto mit 141 Stundenkilometer durch eine Geschwindigkeitsmessanlage gefahren war, wurde trotz abgebauter Kennzeichen von der Polizei ermittelt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war der Mann am 11. Dezember 2009 auf der Landesstraße 47 gegen 21.30 Uhr mit extrem zu hoher Geschwindigkeit durch die stationäre Radaranlage gefahren. Erlaubt sind an dieser Stelle nur 70 Stundenkilometer. Der Mann befand sich in Begleitung eines 23-jährigen Bekannten. Gemeinsam hatte man sich überlegt, das vordere Kennzeichen des Wagens abzubauen und dann mit hoher Geschwindigkeit durch die Messstelle zu fahren. Nachdem die beiden mit 141 Stundenkilometer geblitzt worden waren, wurde das Kennzeichen wieder angebaut. Beide waren sich sicher, dass sie die Anlage und
auch die Behörden überlistet hätten. Die beiden 23-Jährigen hatten jedoch nicht mit der Hartnäckigkeit der ermittelnden Polizeibeamten gerechnet. Anhand des Fahrzeugtyps konnte das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg 270 Autos selektieren, auf die die Beschreibung im Emsland zutraf. Nicht schlecht staunte der Fahrer, als Ende Januar die Polizei an seiner Wohnungstür klingelte und er anhand des Radarfotos als Fahrer überführt werden konnte. Der Fahrer und auch der Beifahrer gaben in ihren Vernehmungen bei der Polizei an, sie hätten nur einen Scherz machen wollen. Dieser wird ihnen nun teuer zu stehen kommen. Neben der Geschwindigkeitsüberschreitung von 71 Stundenkilometer erwartet die beiden 23-Jährigen nun auch noch ein Strafverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs.
Bad Bentheim
Verschwinden einer 53-jährigen Bentheimerin gibt Polizei weiter Rätsel auf

Die 53-jährige Jutta Tirrel aus Bad Bentheim wird weiterhin vermisst. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben keine Anhaltspunkte, wo sich die Bentheimerin aufhalten könnte. Wie bereits berichtet, wurde Frau Tirrel letztmalig am 21. Dezember 2009, gegen 15.15 Uhr in der OLB- Filiale in Bad Bentheim gesehen. Danach verliert sich ihre Spur. Die Polizei fahndet nun mit einem Fahndungsplakat nach der Vermissten und erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung.
Jutta Tirrel ist etwa 1,60 Meter groß, hat kurze rötliche Haare und eine kräftige Figur. Sie war bei ihrem Verschwinden bekleidet mit einer hellblauen Jeans, dunklen Sportschuhen mit hellem Sohlenrand und einer dunklen, vermutlich schwarzen Jacke, die auf dem Rücken zwei auffällige, lilafarbene Blumenmuster hat. Zwei der beigefügten Fotos zeigen Frau Tirrel am 21.12.2009 in Bad Bentheim, das dritte Foto mit dem hellen Kleid entstand im September 2009.
Eine Zeugin will die Vermisste Mitte Januar 2010 in Bad Bentheim als Beifahrerin in einem blauen Kleinwagen mit COE-Kennzeichen (Coesfeld) gesehen haben. Die Polizei bittet nochmals dringend um die Hilfe der Bevölkerung und fragt:
Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort der Vermissten machen? Wer hat die Vermisste nach dem 21.12.09, 15.15 Uhr gesehen?
Hinweise bitte an die Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer (05922) 9800, an die Polizei in Lingen unter der Rufnummer (0591) 870 oder jede andere Polizeidienststelle.
Grafschaft Bentheim/ Emsland
Trickdiebe unterwegs – Polizei warnt: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
Im vergangenen Jahr kam es im Emsland und in der Grafschaft Bentheim zu mehreren Straftaten zum Nachteil von insbesondere allein stehenden Senioren. Dabei gaben sich die Täter als Mitarbeiter der Stadtwerke, der Wasserwerke oder sonstiger Versorgungsunternehmen aus und gelangten so in die Wohnungen der späteren Opfer. Zunächst wurde eine Rückzahlung von Bargeld angekündigt, wozu ein großer Geldschein gewechselt werden musste. Dadurch brachten die Täter in Erfahrung, wo die Opfer ihr Erspartes verwahrten. Die Opfer wurden danach durch verschiedene Arbeitsaufträge, wie z. B. das Aufdrehen sämtlicher Wasser- oder Heizungsanschlüsse in andere Zimmer geschickt, wodurch die Täter sich frei in den Wohnung bewegen konnten und Bargeld und Wertgegenstände entwendeten. Die Maschen der Trickdiebe waren sehr unterschiedlich. So wurden zum Beispiel auch Dienstleistungen oder Waren zu völlig überhöhten Preisen angeboten, die von den Tätern als überaus günstiges Angebot angepriesen wurden. Weiterhin kommt auch immer wieder der so genannte „Enkeltrick“ zur Anwendung, bei dem die Täter ein verwandtschaftliches Verhältnis vortäuschen und von den Opfern Bargeld verlangen, teilweise in beträchtlicher Höhe. Auch das Vortäuschen von Hilflosigkeit wird immer wieder von den Tätern angewandt, um sich das Vertrauen der Opfer zu erschleichen und in die Wohnräume zu gelangen. Die Polizei warnt aktuell vor solchen Trickdieben und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. Die Polizei rät: Lassen Sie keine Personen ins Haus, die sie nicht kennen! In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass Rückzahlungen oder sonstiger Geldverkehr der Versorgungsunternehmen immer bargeldlos über Bankkonten abgewickelt werden. Weiterhin werden Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen meistens schriftlich angekündigt und können sich auch entsprechend ausweisen. Die Polizei geht davon aus, dass auch in den kommenden Monaten wieder Trickdiebe im Emsland und der Grafschaft Bentheim unterwegs sein werden.
Personen, die Hinweise geben können und eventuelle Opfer werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. In Fällen von Diebstählen sollte
immer eine Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
Papenburg
Wohnwagen und Carport verbrannt
Am Donnerstag gegen 17.45 Uhr wurde in der Straße Am Kamp festgestellt, dass ein unter einem Carport stehender Wohnwagen lichterloh brannte. Dem Eigentümer gelang es noch ein weiteres Fahrzeug unter dem Carport zu entfernen. Die Freiwillige Feuerwehr Papenburg löschte den Brand. Der Carport und der Wohnwagen wurden völlig vernichtet. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30000 Euro. Gegen 19.00 Uhr meldeten sich drei Jungen im Alter zwischen 11 bis 13 Jahre in Begleitung ihrer Eltern auf der Polizeiwache in Papenburg. Zwei der Jungen gaben an, dass sie Wunderkerzen vor dem Carport angezündet hätten. Diese brennenden Wunderkerzen hätten sie dann über das Holztor des Carports in den Bereich des abgestellten Wohnwagens geworfen. Erst später hätten die drei Jungen von dem Brand des Carports erfahren und der 12-jährige Junge hatte sich seinen Eltern gegenüber offenbart, die die anderen Eltern informierten.
Samern (Grafschaft Bentheim)
Pferdeanhänger gestohlen
Unbekannte Täter haben zwischen letzte Woche Freitag und Mittwoch in der Straße Am Diek einen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen abgestellten Pferdeanhänger gestohlen. Es handelt sich um einen grauen Anhänger der Marke Böckmann mit Polihaube im Wert von etwa 5000 Euro. An dem Anhänger waren die Kennzeichen NOH- CF 190 angebracht.
Zeugen, die Angaben zum verbleib des Pferdeanhängers machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Schüttorf unter der Telefonnummer (05923) 2263 zu melden.
Salzbergen
Einbruch in Apotheke
In der Nacht zum Donnerstag zwischen 18.30 Uhr und 07.15 Uhr haben unbekannte Täter einen Einbruch in die Bahnhof- Apotheke in der Bahnhofstraße verübt. Die Täter hatten eine Seitentür aufgebrochen und in der Apotheke zwei weitere Türen aufgehebelt. Aus einem Büro wurde ein Tresorwürfel gestohlen, in dem sich Bargeld und Medikament (darunter auch Betäubungsmittel) befunden hätten. Die Polizei warnt davor, diese Medikamente zu verwenden, da die Einnahme zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Lingen unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.
Salzbergen
Unfallflüchtige Autofahrerin von Polizei ermittelt
Eine 20-jährige Autofahrerin, die nach einem Unfall am Donnerstagnachmittag am Lemkershook mit ihrem Auto von der Unfallstelle geflüchtet war, konnte von der Polizei ermittelt werden. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr die 20-Jährige mit einem Opel Astra gegen 14.15 Uhr die Straße und kam auf der schneeglatten Fahrbahn mit nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Der Wagen kam nach links von der Straße ab, prallte gegen eine Straßenlaterne und schleuderte in einen Vorgarten. Die Fahrerin konnte das Fahrzeug schwer beschädigt wieder zurück auf die Straße bringen und flüchtete mit dem Auto. Eine Hausbewohnerin informierte die Polizei und konnte die Farbe und den Typ des Wagens angeben und mitteilen, dass an dem Auto ein rotes Kennzeichen angebracht war. Ermittlungen der Polizei führten die Polizeibeamten schließlich zu einer Werkstatt, wo die Frau in ihrem schwer beschädigten Wagen angetroffen wurde. Gegenüber den Beamten gab sie an, dass sie den Wagen schnell in eine Werkstatt habe bringen wollen und danach wollte sie den Unfall melden. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.
Pressemitteilung der Polizeidirektion
Osnabrück
Emsland/ Grafschaft Bentheim/ Osnabrück
Länder- und staatenübergreifende Kontrollaktion der Polizei auf der Europastraße 30
Am Donnerstag zwischen 16.00 Uhr und 24.00 Uhr wurde im Zuge der Europastraße 30 (A 30) von den Niederlanden bis Polen eine überregionale länder- und staatenübergreifende Fahndungsaktion der Polizei zur Kriminalitätsbekämpfung durchgeführt. Infolge der EU-Osterweiterung und den intensiven Grenzüberquerungen an den EU-Außengrenzen stellen diese Kontrollmaßnahmen eine wirksame Bekämpfungsmöglichkeit der verschiedensten Deliktsformen auf den Verbindungsstrecken dar. Fahndungsschwerpunkte waren unter anderem die Rauschgiftkriminalität, die Kfz-Kriminalität, die Urkundenkriminalität, Verstöße gegen das Ausländer- bzw. Asylrecht, die Bandenkriminalität und Verstöße gegen die Zoll- und Steuervorschriften. An dieser Aktion waren insgesamt etwa 500 Polizeibeamtinnen und –beamte von Polizeidienststellen aus Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden Württemberg, Schleswig-Holstein, der Zoll, die Bundespolizei, sowie die niederländische und polnische Polizei beteiligt. Während der Fahndungsaktion war bei Polizeiinspektion Osnabrück eine Koordinierungsstelle eingerichtet, wo neben der Informationssammlung die Auswertung und die Weitergabe von Informationen und Fahndungsdaten an alle beteiligten Dienststellen gewährleistet wurde. Insgesamt herrschten sehr schlechte Witterungsbedingungen, die die Kontrollmaßnahmen erheblich erschwerten. Teilweise mussten die Kontrollen aus diesem Grunde vorzeitig beendet werden.
Bislang konnten folgende Ergebnisse zusammengefasst werden:
Insgesamt wurden 2385 Fahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse und auch Züge) kontrolliert und 3381 Personen überprüft. Dabei wurden 38 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und sechs ausländerrechtliche Verstöße festgestellt. 13 Personen wurden festgenommen und in zehn Fällen standen Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen. Es kam zu 40 Sicherstellungen und zu 17 Sicherheitsleistungen (3170 Euro). In sieben Fällen waren Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Bei den Kontrollen wurden insgesamt knapp drei Kilo Marihuana, ein Kampfhund (Bullterrier), 1600 Zigaretten, zwei Autos, ein Kraftrad und ein Kleinkraftrad sichergestellt.
Auf der Autobahn A 30 wurde im Bereich Osnabrück, Anschlussstelle Gaste/ Hasbergen ein Daimler Benz angehalten und kontrolliert, der mit zwei 36-jährigen, türkischen Staatsbürgern besetzt war. Bei der Kontrolle wurde im Kofferraum starker Cannabis-Geruch wahrgenommen. Nach intensiver Überprüfung des Kofferraumes konnten schließlich (in der Bassrolle versteckt) vier Beutel mit jeweils 500 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Der Fahrzeugführer hatte überdies den Pkw unter dem Einfluss von Drogen gefahren. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Personen wurden festgenommen und das Auto sichergestellt. Die Ermittlungen dauern.
Von Beamten des Zolls wurde gegen 22.00 Uhr in einem Zug von Leer nach Bremen ein 43-jährigen Niederländer und ein 30-jährigen Polen überprüft. Die beiden Personen waren zusammen aus den Niederlanden in Richtung Polen unterwegs. Bei dem Niederländer wurde eine geringe Menge Marihuana gefunden. Der Pole hatte etwa 230 Gramm Marihuana in seinem Rucksack und am Körper versteckt.
Im Bereich Bad Bentheim wurde vom Zoll ein Kampfhund (Bullterrier) in Verwahrung genommen, der von einem polnischen Staatsbürger illegal aus den Niederlanden eingeführt worden war.
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Donnerstag, den 11.02.2010
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Lingen
Behörden vereinbarten engere Zusammenarbeit bei der Kontrolle
von internationalen Abfalltransporten

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Polizeioberkommissar
Ralf Seiger (Regionale Kontrollgruppe), Staatsanwalt Peter Horst
und Staatanwältin Claudia Hoffmann (beide Staatsanwaltschaft
Osnabrück) und Ltd. Polizeidirektor Karl- Heinz Brüggemann
(Regionale Kontrollgruppe)
Bei der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim fand
am Mittwoch ein ersten Treffen von deutschen und niederländischen
Behörden statt, die auf dem Gebiet der Kontrolle von
internationalen Abfalltransporten eine noch engere, grenzüberschreitende
Zusammenarbeit vereinbarten. Auf Einladung vom Leiter der
Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Osnabrück,
Leitendem Polizeidirektor Karl- Heinz Brüggemann, trafen sich
Behördenvertreter der Staatsanwaltschaften Osnabrück und
Aurich, des niedersächsischen Umweltministeriums, des
Gewerbeaufsichtsamtes Emden, des Bundesamt für Güterverkehr,
der niederländischen VROM (Exekutivorgan des niederländischen
Umweltministeriums), der Korps Landelijke Politie Diensten (KLPD),
der Koniklijke Marechaussee (KMAR), der Politie Twente, der
Regionalen Verbindungsstelle der Polizeidirektion Osnabrück,
des Gemeinsamen Polizeiteams und der Regionalen Kontrollgruppe
der Polizeidirektion Osnabrück. Maßgeblich organisiert hatte
die Konferenz Polizeioberkommissar Ralf Seiger von der
Polizeiinspektion Osnabrück, der in der Regionalen
Kontrollgruppe für den Bereich der Abfalltransporte
verantwortlich ist. Als weiteres Ergebnis vereinbarten die Behördenvertreter,
dass die gemeinsame Ermittlungsarbeit und die
Zusammenarbeit bei Rechtshilfeersuchen noch besser koordiniert
werden soll. 20 Experten von deutscher und niederländischer
Seite waren sich im Ergebnis darüber einig, dass eine noch
intensivere und enge Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden
notwendig sei. Dazu gehören zukünftig gemeinsame Kontrollen,
gemeinsame Fortbildungen, allgemeiner und anlassbezogener
Informationsaustausch, sowie die Festlegung von genauen
Meldewegen. Im Spätsommer 2010 soll ein weiteres Treffen ein
weiteres Treffen stattfinden, bei dem die Themen Gewinnabschöpfung
im Strafverfahren und das europäische Abfallverbringungsrecht
behandelt werden sollen.
Emsland/ Grafschaft Bentheim
Polizei wird bei den Karnevalsumzügen verstärkte Kontrollen durchführen
Wie in den vergangenen Jahren werden Polizeibeamte im gesamten Emsland und der Grafschaft Bentheim in enger Zusammenarbeit mit den Städten und Landkreisen Jugendschutzkontrollen „rund“ um die Karnevalsumzüge am Wochenende und am Rosenmontag durchführen. Dabei wird insbesondere auf das Alkoholverbot für Kinder und Jugendliche nach dem Jugendschutzgesetz geachtet. Im Emsland finden in Bawinkel, Emsbüren, Lingen,
Rütenbrock, Schöninghsdorf und Papenburg Karnevalsumzüge statt und in der Grafschaft Bentheim in Nordhorn in der Blanke.
Die Polizei macht noch einmal darauf aufmerksam, dass branntweinhaltige (hochprozentige) Getränke, wie Schnäpse, Liköre, Cocktails, nicht an Jugendliche (unter 18 Jahren) abgegeben werden dürfen und der Verzehr nicht gestattet werden darf. Gleiches gilt für so genannte „Alcopops“. Dabei handelt es sich um Mischgetränke, die Anteile von Wodka, Rum oder anderem hochprozentigen Alkohol enthalten, wobei der Alkoholanteil dabei keine Rolle spielt. Im Gegensatz dazu darf Bier ab dem 16. Lebensjahr konsumiert werden.
Die Polizei wird mit ihren Kontrollen schon beim Aufstellen der Fahrzeuge der Karnevalsumzüge beginnen und Verstöße an Ort und Stelle durch die Vernichtung der alkoholischen Getränke ahnden. „Grobe Verstöße werden weitere Maßnahmen nach sich ziehen, wie Anzeigen, Rückführung zum Elternhaus und Platzverweise“, heißt es in der Pressemitteilung der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim. Außerdem müssen auch Autofahrer am Wochenende und bis zum Mittwoch mit verstärkten Polizeikontrollen im gesamten Emsland und der Grafschaft Bentheim rechnen.
Nordhorn
Auto beschädigt
Am Donnerstagmorgen, zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr wurde ein grauer Audi auf dem Parkplatz des Lidl- Marktes am Heideweg von einem bislang unbekannten Auto angefahren und hinten links beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.
Meppen/ Twist
Sechs Unfälle auf der Bundesstraße 402
Am Donnerstagmorgen ereigneten sich auf der Bundesstraße 402 zwischen dem Grenzübergang Schöninghsdorf und Meppen Versen insgesamt sechs Unfälle, die alle auf die schneeglatten Straßenverhältnisse zurückzuführen waren. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei waren zwischen 05.35 Uhr und 08.30 Uhr vier Lkw bzw. Sattelauflieger und zwei Autos allein beteiligt auf der spiegelglatten Fahrbahn ins Rutschen gekommen und kamen von der Straße ab. Die Lkw, die sich teilweise quer stellten, blockierten die Bundesstraße, die voll gesperrt werden musste.
Der erste Lkw- Unfall ereignete sich gegen 05.35 Uhr am Grenzübergang auf der Bundesstraße. Der Fahrer eines Sattelzuges, der aus Richtung Niederlande kam, verlor die Kontrolle über sein unbeladenes Fahrzeuggespann und drehte sich auf der Fahrbahn. Bei dem Unfall wurde der Tank der Zugmaschine leck geschlagen und die Freiwillige Feuerwehr Schöninghsdorf und Meppen musste zunächst den restlichen Dieselkraftstoff abpumpen. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten, die
bis gegen 14.15 Uhr andauerten, war die Bundesstraße 402 gesperrt. Es entstand bei den sechs Unfällen erheblicher Sachschaden. Die Höhe ist derzeit nicht bekannt.
Haren
Autofahrer schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmittag auf der Wierescher Straße wurde ein 36-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr der Mann gegen 12.25 Uhr mit einem Opel Vectra die Straße und kam beim Durchfahren einer Rechtskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn ins Schleudern. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Straße ab und prallte mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Haren befreit werden. Er wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Meppen gebracht.
Lehe (Emsland)
Weißer Schäferhund verursachte Unfall
Am Dienstag gegen 12.15 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 70 in Höhe der Ortschaft Lehe ein Unfall zwischen einem PKW und einem weißen Schäferhund. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr der Autofahrer die Bundesstraße in Richtung Herbrum, als plötzlich ein Hund von rechts über die Fahrbahn lief. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Fahrzeug, wobei Sachschaden in Höhe von etwa 1500 Euro entstand. Der Hund verendete an der Unfallstelle. Der Bauhof Dörpen nahm sich des toten Tieres an. Bislang hat sich der Hundehalter nicht gemeldet.
Der Hundehalter und eventuelle Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.
Meppen
Eisplatte fiel von Sattelzug auf Auto
Am Montag gegen 17.20 Uhr kam es im Ortsteil Rühle auf der Landesstraße 47, in Höhe der dortigen Brücke, zu einem Verkehrsunfall. Einem unbekannten Lkw- Fahrer, der in Richtung Meppen fuhr, fiel von der Plane seines Sattelaufliegers eine Eisplatte herunter. Hierdurch wurde ein entgegenkommender schwarzer VW Golf VI beschädigt.
Zeugen, die Angaben zum verursachenden Sattelschlepper mit Auflieger machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer (05931) 9490 zu melden.
Schüttorf
Unfallflucht
In der Nacht zum Sonntag wurde zwischen 21.20 Uhr und 04.30 Uhr ein schwarzer VW Golf V auf dem Parkplatz der Discothek Index in Schüttorf an der Industriestraße beschädigt. Am Sonntagmorgen stellte der Halter fest, dass der hintere Stoßfänger punktförmig eingerissen war. Sehr wahrscheinlich geriet ein Auto mit Anhängerkupplung beim Ausparken gegen den schwarzen Golf. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Zeugen oder der Verursacher selbst werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Bentheim unter der Telefonnummer (05922) 9800 in Verbindung zu setzen.
Herzlake
Jägerzaun beschädigt
In der Zeit von Freitag bis Sonntag wurde ein Jägerzaun eines Grundstückes in der Nelkenstraße auf einer Länge von etwa drei Metern beschädigt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Haselünne unter der Telefonnummer (05961) 955820 in Verbindung zu setzen.
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Mittwoch, den 10.02.2010
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Grafschaft Bentheim
Polizei Nordhorn setzt Kooperationsvertrag im Verkehrsbereich um

Das Foto zeigt v.l.n.r.: Kriminaloberrat Heinz Defayay (Leiter Polizei Nordhorn), Hans-Hermann Hunfeld und Bertholt Ferlemann (Kolping-Bildungswerk), Ludwig Ahrend und Hans Werner Schwarz (Verkehrswacht Grafschaft Bentheim), Peter Kuhn (Geschäftsführer WAS), Polizeikommissar Edgar Eden (Verkehrssicherheitsberater Polizei Nordhorn)
Das Polizeikommissariat Nordhorn hat mit dem Kolping- Bildungswerk, Diözesanverband Osnabrück e. V., und der Verkehrswacht Grafschaft Bentheim e. V. Ende letzter Woche (Mittwoch, 3. Februar) zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Landkreis Grafschaft Bentheim einen Kooperationsvertrag geschlossen. Auf Initiative des Verkehrssicherheitsberaters der Nordhorner Polizei, Polizeikommissar Edgar Eden, ist es gelungen, dass nun bei den seit 33 Jahren stattfindenden, gemeinsamen Beleuchtungskontrollen in den Grundschulen die defekten Fahrräder im Anschluss an die Kontrolle, durch die Fahrradwerkstatt des Kolping Bildungswerkes kostenlos repariert werden. Durch diese Kooperationspartnerschaft soll die objektive Verkehrssicherheit und das subjektive Verkehrssicherheitsgefühl und damit eine Reduzierung von Verkehrsunfällen der „schwächsten“ Verkehrsteilnehmer, nämlich der
Rad fahrenden Schülerinnen und Schüler erreicht werden. In der Praxis wird es in Zukunft so sein, dass die Polizei zusammen mit der Kolpingfahrradwerkstatt Wietmarschen die Grundschulen in der Grafschaft zu den Fahrradkontrollterminen aufsuchen wird. Die Polizei wird den verkehrssicheren Zustand der Fahrräder überprüfen. Sollten Defekte festgestellt werden (im Jahr 2009 waren es bei 3188 kontrollierten Fahrrädern immerhin 615) werden diese ehrenamtlich durch fachkundiges Personal der Kolpingfahrradwerkstatt repariert. Selbst die notwendigen Ersatzteile werden dafür kostenlos von der Verkehrswacht zur Verfügung gestellt. Die Firma Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) unterstützt diese Aktion und überreichte der Verkehrswacht eine Spende in Höhe von 2000 Euro. Nach dem Willen aller Beteiligten soll diese Kooperation eine dauerhafte Einrichtung in der Grafschaft Bentheim werden und für mehr Verkehrssicherheit sorgen.
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Dienstag, den 09.02.2010
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Werlte
Räuberischer Diebstahl in Drogeriemarkt
Am Dienstag gegen 11.05 Uhr kam es im Drogeriemarkt Ihr Platz in Werlte zu einem räuberischen Diebstahl. Die 38-jährige Filialleiterin des Drogeriemarktes beobachtete einen Mann, wie dieser sich in der Kosmetikabteilung entsprechende Artikel in seine Bekleidung steckte. Beim Verlassen des Marktes stellte sich die Angestellte dem Täter in den Weg, wurde durch diesen jedoch kräftig zur Seite gestoßen. Dem Täter gelang so zunächst die Flucht. Die Tat wurde durch zwei vor dem Markt tätige 21 und 23 Jahre alte Arbeiter beobachtet, die die Verfolgung des Täters aufnahmen. Es gelang den beiden Arbeitern den Täter in Höhe des K+K Marktes in Werlte zu stellen. Der Täter bedrohte die beiden Arbeiter und griff diese an. Einer der Arbeiter wurde dabei leicht verletzt. Dem Täter gelang schließlich die Flucht. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei und den Aussagen der Zeugen handelt es sich um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten, polnischen Mann, mit kurzen, dunklen Haaren. Der Täter trug eine Brille und hatte einen Ohrstecker im linken Ohr. Er soll in Begleitung einen unbekannten Mannes gewesen sein. Die Filialleiterin wurde durch den unbekannten Täter verletzt und musste dem Krankenhaus Sögel zugeführt werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.
Schöninghsdorf (Emsland)
Lieferwagen einer Bäckerei landete im Kanal
Am Dienstagmorgen gegen 05.45 Uhr ereignete sich auf der Zollstraße in Schöninghsdorf ein Unfall, bei dem ein Lieferfahrzeug einer Bäckerei im Schöninghsdorf- Hogeveen- Kanal landete. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei befuhr ein 50-jähriger Angestellter einer Bäckerei aus Twist die Zollstraße und wollte zwei Rehen ausweichen, die plötzlich die Straße querten. Der Wagen geriet ins Schleudern und prallte zunächst gegen einen Baum, überfuhr einen Kilometerstein und stürzte dann in den Kanal. Der 50-jährige Fahrer aus Geeste konnte sich durch eine Seitenscheibe aus dem Fahrzeug retten und blieb unverletzt. An der Unfallstelle waren neben der Polizei die Freiwillige Feuerwehr Schöninghsdorf und Taucher der Feuerwehr eingesetzt. Der total beschädigte Kastenwagen wurde schließlich durch ein Abschleppunternehmen aus dem Kanal geborgen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 30000 Euro.
Aschendorf
Unfallflucht
Am Samstag zwischen 08.30 Uhr und 09.00 Uhr ereignete sich in der Poststraße ein Unfall mit Sachschaden in Höhe von 1000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne eine Schadensregulierung einzuleiten. Nach den Ermittlungen der Polizei befuhr das unbekannte Fahrzeug die Poststraße in Richtung Große Straße. An der Unfallstelle wurde der rechte Gehweg befahren und mit der rechten Fahrzeugseite wurden die Stufen einer Eingangstreppe eines Wohn- und Geschäftsgebäudes beschädigt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.
Papenburg
Straßenverkehrsgefährdung
Wie der Polizei Papenburg jetzt bekannt wurde, ereignete sich am Donnerstag gegen 13.30 Uhr auf der Rheiderlandstraße in Höhe der Abfahrt Friederikenstraße eine Straßenverkehrsgefährdung. Nach den Ermittlungen der Polizei befuhr ein Autofahrer die Straße in Richtung Weener und wurde von einem weiß/ hellgrauen Klein- Lkw überholt, obwohl Gegenverkehr herrschte. Es kam zu einer Berührung beider Fahrzeuge, wobei jedoch kein Sachschaden entstand. Der Autofahrer musste seinen Wagen abbremsen und nach rechts wegziehen, um einen Verkehrsunfall zu vermeiden. Der beteiligte Klein- Lkw, von dem das Teilkennzeichen HD- TH bekannt ist, setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Vorfall zu kümmern.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Papenburg unter der Telefonnummer (04961) 9260 zu melden.
Börger
Werkzeuge gestohlen
Unbekannte Täter drangen zwischen Samstag, 13.00 Uhr, und Montag, 05.00 Uhr am Kuhlenweg in die Lagerhalle einer Baufirma ein. Mit im Büro vorgefundenen Fahrzeugschlüsseln wurden die in der Halle abgestellten Firmenfahrzeuge geöffnet und Elektrowerkzeuge für mehrere tausend Euro gestohlen.
Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Kuhlenweges aufgefallen sind, werden gebeten, sich mit der Polizei in Sögel unter der Telefonnummer (05952)
93450 in Verbildung zu setzen.
Nordhorn
Einbruch in Kreuzkirche
Unbekannte Täter haben zwischen Sonntag, 11.30 Uhr, und Montag, 07.30 Uhr, einen Einbruch in der van-Delden-Straße in die Kreuzkirche und das Pfarrbüro verübt. Die Täter hatten zunächst ein Bleiglaselement eines Kirchenfensters entfernt und waren in die Kirche eingestiegen. Dort wurde eine Tür zum Pfarrbüro aufgebrochen und ein verschlossener Schrank aufgehebelt. Aus dem Schrank wurde vorgefundenes Bargeld und 25 Eintrittkarten für die am 20. März stattfindende Matthäuspassion.
Zeugen, denen verdächtige Personen im Bereich der Kreuzkirche aufgefallen sind, oder denen entsprechende Eintrittskarten angeboten wurde, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (05921) 3090 zu melden.
Nordhorn
Einbruch in Kindergarten
Unbekannte Täter haben am letzten Wochenende zwischen Freitag, 17.00 Uhr, und Montag, 06.50 Uhr, einen Einbruch in den Kindergarten „Pusteblume“ an der Bentheimer Straße verübt. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei wurden von den Tätern ein Bildschirm, ein Tresor und ein Sparfachschrank gestohlen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Telefonnummer (0591) 870 zu melden.
Spelle
Einbruch in Apotheke
Zwischen Samstag, 12.30 Uhr, und Montag, 07.50 Uhr, haben unbekannte Täter in der Hauptstraße einen Einbruch in eine Apotheke verübt. Die Täter schlugen eine Fensterscheibe zu einem Büroraum ein und durchsuchten die Räume. Gestohlen wurde vorgefundenes Bargeld und ein Notebook.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Spelle unter der Telefonnummer (05977) 929210 zu melden.
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Montag, den 08.02.2010
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Haselünne
30-Jähriger bei Unfall getötet
Bei einem Verkehrsunfall am späten Sonntagabend wurde ein 30-jähriger
Autofahrer tödlich verletzt. Nach den bisherigen Feststellungen
der Polizei war der Mann gegen 23.40 Uhr mit einem VW Polo auf
der Bundesstraße 402 von Haselünne in Richtung Meppen
unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet das Fahrzeug
auf die Gegenfahrbahn und prallte auf gerader Strecke frontal
gegen einen Sattelzug. Der Autofahrer wurde in dem Fahrzeug
eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Haselünne
geborgen werden. Der 30-Jährige erlag noch an der Unfallstelle
seinen schweren Verletzungen. Der 39-jährige Fahrer des
Sattelzuges wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. Er
wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der
Sachschaden beläuft sich auf etwa 100000 Euro. Nach den ersten
Ermittlungen der Polizei hatte der Autofahrer vor dem Unfall
einen Streit mit seiner ehemaligen Freundin. Im Verlauf der
Auseinandersetzung fuhr der 30-Jährige mit seinem Auto mehrfach
gegen den Wagen der ehemaligen Freundin und schlug auch auf
diese ein. Die Frau wurde verletzt und musste im Krankenhaus
behandelt werden. Die Polizei schließt nach Bewertung der
Gesamtumstände nicht aus, dass es sich bei dem Unfall um einen
Suizid des 30-Jährigen gehandelt hat. Die Bundesstraße musste
bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten bis gegen 05.00 Uhr voll
gesperrt werden.
Emsland/ Grafschaft Bentheim
Hohe Beanstandungsquote bei Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs
auf der Autobahn A 30 und A 31
Am Sonntag zwischen 12.30 und 20.30 Uhr führten Beamte der
Autobahnpolizei Lingen eine stichprobenartige Kontrolle des
gewerblichen Güterverkehrs mit dem Schwerpunkt Überwachung des
Sonntagsfahrverbots durch. Nicht weniger als acht der insgesamt
14 kontrollierten Transporte wiesen zum Teil erhebliche Mängel
auf. In sieben Fällen wurde den Fahrern die Weiterfahrt
untersagt. In 11 Fällen wurde von den Lkw- Fahrern das
Sonntagsfahrverbot missachtet. Bei einem Transporter wurden
erhebliche technische Mängel festgestellt und ein verfahren
eingeleitet. Ferner wurde im Rahmen der Kontrolle bei einem
Fahrer festgestellt, dass er das Fahrzeug unter Einfluss von Betäubungsmitteln
führte. Zur gleichen Zeit wurden durch die Autobahnpolizei
Lingen auf der Autobahn A 30 bei Bad Bentheim
Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, wo eine Höchstgeschwindigkeit
von 100 Stundenkilometer zugelassen ist. Dabei wurden 191 Verstöße
festgestellt. 38 Fahrer hatten die Geschwindigkeit erheblich überschritten
und müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Die höchste gemessene
Geschwindigkeit erreichte ein deutscher Fahrer mit 197
Stundenkilometer.
Lohne
Zwei landwirtschaftliche Anhänger gestohlen
Zwischen dem 22. Januar (Freitag) und dem 25. Januar (Montag) wurde aus zwei offenen Unterständen im Bereich der Verlängerung der Straße
"Breden Pohl" zwei landwirtschaftliche Anhänger gestohlen. Es handelt sich um einen landwirtschaftlichen Anhänger der Marke Bergmann, hintere und vordere Klappe grün, Rest rot, Baujahr 1970 ohne Kennzeichen, und um einen Anhänger der Marke Kemper mit hohen Seitenklappen, Farbe türkisblau, Baujahr 1970, ebenfalls ohne Kennzeichen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Wietmarschen unter der Telefonnummer (0591) 87771 zu melden.
Haren
Tor des Campingplatzes beschädigt
Zwischen Sonntag, 14.30 Uhr´, und Montag, 07.00 Uhr wurde in der Kirchstraße das Haupttor zum Campingplatz von einem bislang unbekannten Fahrzeug angefahren und erheblich beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Haren unter der Telefonnummer (05932) 72100 in Verbindung zu setzen.
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