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CastorInfo - Informationen zum Castor (-behälter) |
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Was
bedeutet eigentlich "C A S T O R"
Das
Wort "CASTOR" ist die Abkürzung für Cask for Storage and Transport of Radioactive Material
Behälter
zur Lagerung und zum Transport radioaktiver Materialien Der TN 85 - Behälter besteht aus einem Schmiedestahlkörper und einem Schmiedestahlboden, der angeschweisst ist. Als Kühlrippen werden Aluminiumprofile verwendet, die mit dem Behälterkörper verschraubt sind. Insgesamt kommen 40 Profile mit je 3 Kühlrippen zum Einsatz. Er
ist mit einem Doppeldeckelsystem bei der Zwischenlagerung verschlossen.
Zwischen dem Behälterkörper und den Aluminiumprofilen wird zur
Abschirmung Harz und Blei eingesetzt. Beide Materialien sind durch
eine Stahlplatte von einander getrennt.
Der Behälter wurde vom Bundesamt für
Strahlenschutz (BfS) zugelassen und entspricht den Bestimmungen
der Internationalen Atomenergie Behörde (IAEA=International
Atomic Energy Agency). Bei all diesen Tests wurde der Transportbehälter, wenn überhaupt, nur oberflächlich beschädigt.
Für
den Transport wird der Behälter in ein Transportgestell gesetzt,
dass mit Dämpfungssystemen ausgestattet ist. Das
Zwischenlager in Gorleben Das
Zwischenlager in Gorleben umfasst vier Hauptkomplexe.
Das
Lager ist in zwei Bereiche unterteilt. Der Empfangs- und Wartungsbereich
und der Lagerbereich. Im
Empfangs- und Wartungsbereich wird der Behälter für den
Anschluss
an die Überwachungsanlage im Lagerbereich, die über die Dichtigkeit
des Behälters während der Lagerung informiert, vorbereitet.
In
dem Transportbehälterlager müssen die Behälter für mindestens
20 Jahre zwischengelagert werden, damit die kurzlebigen Spaltprodukte,
die für die Wärmefreisetzung verantwortlich sind, abklingen.
Erst danach ist eine Endlagerung möglich.
Eine Glaskokille ist ein zylinderförmiger Behälter aus Edelstahl. Er enthält 400 Kilogramm Glasmasse. Die Glasmasse entsteht durch Verschmelzung von Oxidpulver (aus dem Wiederaufarbeitungsprozeß stammende Säurelösung, die vor der Verschmelzung eingedampft wurde) und einem speziell entwickelten Glasgranulat (Borosilikatglas). Das
Borosilikatglas gilt als die geeignete und stabilste Form für
derartige Abfälle. Die
Glasmasse wird dann in noch fließfähigem Zustand in die Edelstahlbehälter
eingefüllt, mit einem Deckel verschlossen und verschweißt. Auf
Grund der vorhandenen starken Wärmeentwicklung werden die Edelstahlbehälter
vor dem Verpacken in die Transportbehälter zwischengelagert,
bis sie eine Wärmeleistung von 1,5 bis 2 Kw abgeben. Das entspricht
der Wärmeabgabe eines normalen Heizkörpers. Der
Weg der Brennelemente (BE) An
dieser Stelle verzweigt der Weg. Ein Teil bleibt im Zwischenlager,
der andere Teil wird der Wiederaufarbeitung zugeführt. Dieser
weitere Weg soll aufgezeigt werden.
Das
geplante Endlager in Gorleben Für
die Endlagerung wird der Salzstock in Gorleben untersucht. Die
geplante Endlagerstätte liegt gegenüber des Zwischenlagers. Kosten
und Entwicklungen Gemäß
der Rücknahmeverpflichtung von Brennelementen, die Ende der
siebziger Jahre nach Frankreich bzw. Großbritannien zur Wiederaufbereitung
gebracht wurden, wird mit einem Transportaufkommen von etwa
130 Transport- und Lagerbehältern bis zum Jahr 2015 nach Gorleben
gerechnet. Als
Quelle standen Informationsbroschüren, Ausarbeitungen und Berichte
von folgenden Institutionen und Unternehmen zur Verfügung: Diese Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. |
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